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"Nach dem lichten paradiesischen chorischen Ruhepol „Wohl denen, die in deinem Hause wohnen. Die loben dich immerdar!“ berührt Nikola Hillebrand mit ihrem instrumental präzisen und wundervoll lyrisch blühenden Sopran ungemein. Ihr „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ bildet an diesem Abend den ergreifenden Höhepunkt der Trostesbotschaft."
"Die zweite Arie mit Chor, der fünfte Satz, gehörte zu den Höhepunkten der Aufführung. Nikola Hillebrand ließ ihre Partie „Ihr habt nun Traurigkeit“ mit seliger Stimme vom Himmel erstrahlen. Berührend schön war nicht allein, wie sie am Ende dreimal das Wort „wiedersehen“ entschweben ließ, sondern auch, wie der Chor ihrer Botschaft einen fast nur gehauchtem Gesang entgegensetzte: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Wer dies so gehört hat, wird es nie vergessen."
"Die Sopranistin Nikola Hillebrand zählt für mich neben Elsa Dreisig zu den besten Solistinnen, die ich in Thielemann-Aufführungen des Requiems erleben durfte. Bei ihr kommt schlichtweg alles zusammen, was es für diese lyrische Einlage bedarf: eine kristalline, glockenhelle Stimme, ein weiter Atem, schwebendleichte Spitzentöne, zudem versteht sie es, Linien im wohlfeilen Legato zu singen und durchlebt die besungene Traurigkeit in ihrem beseelten Gesang nicht weniger als die heraufbeschworene Freude."
"Nach dem lichten paradiesischen chorischen Ruhepol „Wohl denen, die in deinem Hause wohnen. Die loben dich immerdar!“ berührt Nikola Hillebrand mit ihrem instrumental präzisen und wundervoll lyrisch blühenden Sopran ungemein. Ihr „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ bildet an diesem Abend den ergreifenden Höhepunkt der Trostesbotschaft."
"Die zweite Arie mit Chor, der fünfte Satz, gehörte zu den Höhepunkten der Aufführung. Nikola Hillebrand ließ ihre Partie „Ihr habt nun Traurigkeit“ mit seliger Stimme vom Himmel erstrahlen. Berührend schön war nicht allein, wie sie am Ende dreimal das Wort „wiedersehen“ entschweben ließ, sondern auch, wie der Chor ihrer Botschaft einen fast nur gehauchtem Gesang entgegensetzte: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Wer dies so gehört hat, wird es nie vergessen."
"Die Sopranistin Nikola Hillebrand zählt für mich neben Elsa Dreisig zu den besten Solistinnen, die ich in Thielemann-Aufführungen des Requiems erleben durfte. Bei ihr kommt schlichtweg alles zusammen, was es für diese lyrische Einlage bedarf: eine kristalline, glockenhelle Stimme, ein weiter Atem, schwebendleichte Spitzentöne, zudem versteht sie es, Linien im wohlfeilen Legato zu singen und durchlebt die besungene Traurigkeit in ihrem beseelten Gesang nicht weniger als die heraufbeschworene Freude."
"Viotti, het Nederlands Philharmonisch, sopraan Nikola Hillebrand en mezzo Marina Viotti, en het Laurens Symfonisch musiceren op dit punt zo betrouwbaar, dat Mahlers manische geest de boel kan overnemen."
("Viotti, the Netherlands Philharmonic, soprano Nikola Hillebrand and mezzo Marina Viotti, and the Laurens Symphonic Orchestra play so reliably at this point that Mahler's manic mind can take over.")
"‘Aufersteh’n, ja aufersteh’n’ zong sopraan Nikola Hillebrand met etherische stem tegen een geheimzinnig klinkende instrumentale omspeling de beroemde woorden van Klopstock."
(""Aufersteh’n, ja aufersteh’n," sang soprano Nikola Hillebrand with an ethereal voice, against a mysterious instrumental backdrop, playing Klopstock's famous words.")
"Mit ihrem langen Haar und ein reichlich mit rosa- und gelben Blüten besticktes Abendkleid tragend, erinnerte Nikola Hillebrand äußerlich ein wenig an Elisabeth von Österreich (Sisi). Sie präsentierte sich ähnlich selbstbewusst, charmant und mit einer dezenten Zurückhaltung. [...] Hillebrands Gesang zeichnet nicht nur eine hervorragende Textverständlichkeit aus, sondern auch die stimmliche Fülle in den hohen Lagen (so auch bei „Nähe des Geliebten“). Als kleines Drama gab sie „Suleika I“. Als Abschluss „Du bist die Ruh“."
"Ein reiner feiner Schubert-Liederabend mit Nikola Hillebrand."
"È stato quindi il momento di Nikola Hillebrand, giovane soprano dal timbro luminoso e dallo stile impeccabile, che ha eseguito la versione cantata del Frühlingsstimmen, una pagina resa immortale dalla celebre interpretazione di Kathleen Battle con Karajan. La Hillebrand ha cantato con fraseggio flessuoso, piena padronanza dello stile viennese e una splendida vocalità agile. Sokhiev, dal canto suo, ha accompagnato con sensibilità, restituendo quella sensazione di danza sospesa che fa di questo brano uno dei vertici assoluti del catalogo straussiano."
("Then it was Nikola Hillebrand's turn, a young soprano with a luminous timbre and impeccable style, who performed the sung version of the Frühlingsstimmen, a piece immortalized by Kathleen Battle's celebrated interpretation with Karajan. Hillebrand sang with supple phrasing, full mastery of the Viennese style, and a splendidly agile voice. Sokhiev, for his part, accompanied with sensitivity, conveying that sensation of suspended dance that makes this piece one of the absolute pinnacles of Strauss's catalogue.")
"But it was Hillebrand’s arrival that really elevated Thursday night’s performance. Making her BSO debut, the German soprano offered an account of the finale’s “Das himmlische Leben” that was impeccably angelic: pure-toned, note-perfect, precisely enunciated, and unaffectedly expressive. Rarely does the song’s concluding lyric about heavenly voices awakening our spirits with gladness and joy come across so vividly.
Nelsons and the BSO seemed inspired by some combination of this vision and Hillebrand’s singing, delivering an accompaniment that was about as natural and discreet as Mahler’s written indications suggest it should be."
"Hillebrand entered the finale of the concert and performed“Das himmlische Leben” (“Life in Heaven”), one of the Humoresques from German folk poetry collection “Des Knaben Wunderhorn” that makes up the symphony. She sang with radiant clarity, her tone expressive with an angelic lyricism. Her diction was crystalline with graceful phrasing, and her narrative touch imbued the text with the sincerity of a child recounting paradise. The sleighbells reappeared, punctuating the song with echoes of early joy. Hillbrand’s voice floated above the orchestra in equilibrium with a poised celestial narration. At the final bars, the music faded not into silence but into a kind of suspended stillness. Nelsons with his sensitive meditation between structure and style shaped the closure with reverence like the quiet after a storm."
"The final movement of the symphony is the highlight of the program. German soprano Nikola Hillebrand made her BSO debut to sing Das himmlische Leben (Life in Heaven). Subtitles of an English translation of the poem projected onto a large screen allowed us to appreciate the humor in this somewhat comical child’s view of heaven involving plentiful food and Catholic saints who fish, cook, laugh, and dance. Hillebrand was perfection—her voice clear and assured. Angelic in a silver gown with winglike sleeves and wavy long hair, she was an exact match for an angel I purchased many years ago at a Christmas Market in Nuremberg."
"Sopranistin Nikola Hillebrands fabelhafter Auftritt zum Auftakt des Heidelberger"
"Das Lied lebt. Und Nikola Hillebrand lacht, liebt und leidet. Sie ist mal Geliebte, mal stürmische See, dann wieder betroffenes Schweigen. Lautmalerisch verschmilzt beim Auftakt zum Liedfestival des Heidelberger Frühlings die Stimme der Sopranistin mit dem rauschenden Klavierspiel von Alexander Fleischer.
In einem meerjungfraublauen Arielle-Kleid singt sie weich, zart, aber mit eindringlichem Timbre. Die „Abendempfindung" von Wolfgang Amadeus Mozart wird zur romantischen Liebeserklärung an die Natur. „An die Einsamkeit" wirkt etwas opernhafter, glockenhell läutet die Stimme.
Anmutig am Flügel gelehnt, führt die Sopranistin durch einen Franz-Liszt-Zyklus. „Ich weiß nicht, was soll's bedeuten?", singt Hillebrand - und Heinrich Heines „Loreley" wird zur Poesie, man spürt förmlich die kalte Luft des Rheins, das Klavier fließt und rauscht dahin. Verlockend und geheimnisvoll verkörpert die Sopranistin die schöne, aber gefährliche Nixe.
Mal ist sie die Liebe, der Donner, das Brausen des Meeres oder die quälende Sehnsucht. Alles mit der Kraft ihrer Stimme - und einem Klavier. Diese akustische Verschmelzung kommt auch in Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy zum Vorschein. Die „Abendluft" weht im Venezianischen Gondellied förmlich durch den Raum,das Klavier stampft und kracht zu Ludwig Höltys „Hexenlied" wie „Blitz und Wind". Doch erst zum Finale mit Richard Strauß gibt sich die Sopranistin lässiger, ja sogar lasziv.
Keck und mit neckischem Schulter-zucken besingt sie in „Begegnung" einen heimlichen Kuss. Wer denkt, es gehe bei den Konzerten nur piekfein und biedermeierlich zu, der irrt. Es rumpelt und poltert in der Aula, unter Bravo-Rufen folgen Zugaben. Mit dem Kunstlied-Klassiker „Die Forelle" von Franz Schubert endet der beschwingte Auftakt."
"Als Nikola Hillebrand und Sasha Cooke dann noch ihre prägnanten Stimmen erhoben und die Wiener Singakademie von den letzten Dingen zu singen begann, öffnete sich der musikalische Himmel: Zügigen Schritts steuerte man auf die Frohbotschaft der Auferstehung zu und gipfelte in einem Klang gewordenen Glücksrausch."
"Ganz anders Nikola Hillebrand, deren Ännchen wie ein vokales Morgenlicht den düsteren Schauer durchbrach. Ihre Stimme perlt mit farbenreichem Sopran-Irideszenz, Koloraturfiguren schleudert sie mühelos wie glitzernde Kieselsteine in einen klaren Bach. Hillebrand besitzt zugleich eine bemerkenswert tiefe Ausdruckskraft: Jedes kleine Sprungintervall hat Bedeutung, jede Silbe eine federnde Artikulation. Sie wirkt, als erkläre sie uns beim Singen die Welt neu – ein seltener Zustand von Leichtigkeit und Tiefgang."
"Exzellent performten die beiden Protagonistinnen Agathe und Ännchen, stimmlich außerordentlich schön und kontrastreich im Ausdruck. [...] Ebenso außerordentlich ausdrucksstark Nikola Hillebrand in der Rolle ihrer Freundin Ännchen. Wo Agathe sich von ihren Vorahnungen verunsichern lässt, bringt sie eine Portion Realismus hinein. Hillebrand würzte die Ariette vom „schlanken Burschen“ mit einem gehörigen Preis Humor und die Romanze vom vermeintlichen Albumtraum der Base mit viel Ironie."
"Du côté des dames, c'est le bonheur. Nikola Hillebrand, qui a déjà chanté Agathe à Bregenz, délivre une Ännchen désarmante de charme, de fraîcheur et de simplicité. Quant à Golda Schultz, elle écarte tous les nuages et fait tomber la lumière grâce à sa voix longue, souple, délicieusement timbrée et son phrasé de rêve. Voilà un duo de dames qu'on voudrait réentendre ensemble dans Arabella, Les Noces, Don Giovanni…"
"La distribution féminine est, quant à elle, un enchantement. La soprano allemande Nikola Hillebrand campe une Ännchen absolument délicieuse, minaudant avec art et beaucoup d’humour, trouvant instinctivement les accents adaptés aux développements de son rôle. La facilité apparente de ses aigus brillants et délicats laisse augurer le meilleur pour la suite de sa carrière."
"La jeune Nikola Hillebrand, jusqu’à récemment membre de la troupe de l’opéra de Dresde, est une Ännchen délicieuse, piquante et pleine d’humour, dotée d’un timbre fruité et léger. Elle est aussi à l’aise dans le récitatif faussement dramatique « Einst träumte meiner sel’gen Base » que dans le superbe « Trübe Augen », magnifiquement accompagné à l’alto, dans lequel elle fait montre d’une belle sensibilité. [...] Golda Schutz fait également montre, dans le très court duo d’Agathe et Ännchen, où sa voix et celle de Nikola Hillebrand se marient avec une charmante fraîcheur, d’un piquant et d’une complicité qui ne sont pas sans rappeler une Comtesse et sa Susanne."
"La jeune Nikola Hillebrand, jusqu’à récemment membre de la troupe de l’opéra de Dresde, est une Ännchen délicieuse, piquante et pleine d’humour, dotée d’un timbre fruité et léger. Elle est aussi à l’aise dans le récitatif faussement dramatique « Einst träumte meiner sel’gen Base » que dans le superbe « Trübe Augen », magnifiquement accompagné à l’alto, dans lequel elle fait montre d’une belle sensibilité."
"Les Noces de… Suzanne"
"Car la grande triomphatrice de la soirée fut bien la Susanne de Nikola Hillebrand : l’incarnation est solaire, racée, d’une parfaite musicalité, d’une grâce et d’un jeu de scène campant une soubrette qui a l’abattage élégant. La voix n’a cessé de prendre de l’ampleur au cours des quatre actes d’une soirée mémorable. Elle fut rayonnante dès son duetto avec Figaro « Se a caso madama la notte ti chiama », enjôleuse dans son duo avec le Comte « Crudel perche finora » jusqu’à atteindre un sommet d’émotion dans son dernier air, « Deh, vieni, non tardar ». Quelle mozartienne"
"Das Sahnehäubchen kommt in der Vierten dann, wenn auch der Sopran klanglich zum himmlischen Leben des Finales passt. Nicht übermäßig kindlich, aber jung und frisch traf Nikola Hillebrand in Schwarze. Trefflich auch die Kraft der Stimme, die immer das Potential suggerierte, dass noch mehr möglich wäre – und gleichsam die weise Entscheidung, es nicht einzusetzen. Dazu schmiss sie sich, es dem Orchester nachmachend, mit gleichermaßen genüsslichen Portamenti in ihre Noten."
"Als Glücksfall was auch die Idealbesetzung der Hauptrollen: Nikola Hillebrand brilliert in der tragenden Rolle der Aspasia, Verlobte des Mitridate, König von Pontus, die als seine Braut Königin werden soll und hin- und hergerissen ist zwischen Treue zu ihm und dem Staat und ihrer Liebe zu Sifare. Mit atemberaubender, handwerklich präzise ausgeführter, technisch in jeder Hinsicht sicher gesetzten Koloraturkunst ließ sie ihre quecksilbrige, klangschöne Sopranstimme erklingen, scheinbar mühelos entfaltete sie alle Gefühlstiefen und Farben. Herausragend ihre vier Arien, darunter die die hoch-dramatische Schicksalsarie "Al Dessin Che la minaccia" und eine "Ambra" -Arie, expressiv tiefe Verzweiflung ausdrückend in ihrer viel-schichtigen Partie "
"Als Glücksfall was auch die Idealbesetzung der Hauptrollen: Nikola Hillebrand brilliert in der tragenden Rolle der Aspasia, Verlobte des Mitridate, König von Pontus, die als seine Braut Königin werden soll und hin- und hergerissen ist zwischen Treue zu ihm und dem Staat und ihrer Liebe zu Sifare. Mit atemberaubender, handwerklich präzise ausgeführter, technisch in jeder Hinsicht sicher gesetzten Koloraturkunst ließ sie ihre quecksilbrige, klangschöne Sopranstimme erklingen, scheinbar mühelos entfaltete sie alle Gefühlstiefen und Farben. Herausragend ihre vier Arien, darunter die die hoch-dramatische Schicksalsarie "Al Dessin Che la minaccia" und eine "Ambra" -Arie, expressiv tiefe Verzweiflung ausdrückend in ihrer viel-schichtigen Partie "
"Allen voran Nikola Hillebrand, die eine Wahnsinns-Arie nach der anderen in die koloraturintensiven Sphären absetzt. Es ist schier unglaublich, mit welcher Strahlkraft und kristallklarer Brillanz die Sopranistin vokale Akrobatik gepaart mit emotionaler Intensität auf einen ausdrucksstarken Nenner bringt.
Gebannt lauscht man jedem Ton, jeder vokalen Regung und den farbenreichen Koloraturen, die immerzu leicht, duftig biegsam und äußerst flexibel in akkurater Registerverblendung elegant und zartströmend in den Orbit des Auditoriums dringen.
Nicht ganz von dieser Welt, erlebt man eine Lichtgestalt, die im Kegel der Scheinwerfer ein umwerfend magisches Bild abgibt, der zauberhaften Optik in Feengestalt sei Dank.
Alles, wirklich alles ist an Nikola Hillebrand im wahrsten Sinne des Wortes "stimmig"! Jeder tonale Salto mortale gelingt und macht Lust auf noch mehr Oberton-Akrobatik. Wenn eine Stimme fliegen kann, dann ist es die von Nikola Hillebrand."
"Aspasia, played by Nikola Hillebrand, was equally captivating. Her ability to navigate Mozart’s demanding coloratura passages with technical precision was impressive, but it was her emotional depth that truly brought her character to life. [...] Her poised, expressive stage gestures echoed her vocal acrobatics, rendering her performance not only a vocal tour de force but an electrifying emotional journey. Her Aspasia performance, with its virtuosic runs and breathtaking high notes, made her one of the standout performers in the company."
"Auch gesanglich war dieser Abend hervorragend, insbesondere Nikola Hillebrand in der Partie der Aspasia, der Verlobten des Mitriades und Objekt der Begierde sowohl von Sifare als auch von Farnace. Sie gefiel sowohl von ihrer aparten Erscheinung her mit den langen blonden Haaren und in fliederfarbenem Gewand, als auch mit ihrem lyrischen Koloratursopran, mit dem sie in ihren zahlreichen virtuos und glanzvoll dargebotenen Arien ein wahres Koloratur-Feuerwerk entfachte. Und ihr fein austariertes Liebesduett mit Sifare, übrigens das einzige Duett in dieser Oper, geriet zum Höhepunkt des Abends, beide Stimmen verschmolzen hier harmonisch zu reinstem Wohlklang."
"The coloratura fireworks of Aspasia (Nikola Hillebrand) and Sifare (Olivia Boen) are particularly thrilling, but it is often in the accompagnati and soulful arias that Mozart does his best work: such as Aspasia’s cavatina ‘Pallid’ombre’, full of layered winds and gently chugging strings, the longest, most beautiful melody delivered in a pure legato."
"Aus einem trefflichen Ensemble ragte die Sopranistin Nikola Hillebrand heraus. Als Aspasia hat sie vier Arien zu singen, darunter die lange, von dramatischer Ornamentik durchdrungene Schicksalsarie („Al destin che la minaccia“) und eine „Ombra“-Arie, ein verzweifeltes Seelenbild, das, so Stefan Kunze in seinem Mozart-Buch, von „Jenseitsluft“ angeweht ist."
"Nikola Hillebrand, eine junge Frau zwischen drei Männern, agierte sängerisch, darstellerisch großartig und bis in feine menschliche Details glaubwürdig. Ihre Stimme, sozusagen instrumental geführt, kennt eine Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten und „Modulationen“, das Timbre, warm undausgeglichen, bleibt als Konstante."
"Koloratur-Feuerwerk mit Nikola Hillebrand und Olivia Boen. Musikalisch ist der Abend ein Koloratur-Feuerwerk: Nikola Hillebrand als Aspasia, die Verlobte des Königs, und Olivia Boen in einer Hosenrolle als Königssohn Sifare sind herausragend. Ihr Liebesduett, in dem sie sich in ihren Liebesschwüren hochschaukeln, gehört zu den schönen Musikmomenten. Auch die Mezzosopranistin Adriana Bignagni Lesca, die den zweiten Königssohn Farnace verkörpert, bringt dessen Abgründe und Zweifel berührend zum Klingen. Adam Fischer dirigiert den jungen Mozart dynamisch mit Witz und Leidenschaft - er hüpft und lacht. Das Philharmonische Staatsorchester antwortet meistens brav und kontrolliert."
"La soprano alemana Nikola Hillebrand, casi recién entrada en la treintena y con una carrera que ha iniciado un despegue más que notable —Semperoper, Ópera Bastille, Bayerische Staatsoper, Festival de Bregenz—, dejó al respetable con la boca abierta ya desde la primera de las dos arias de la obra escogidas, las de Aspasia Al destin, che la minaccia y Grazie a numi parti. Nel grave tormento. La voz corre con facilidad por todo el espectro, la coloratura surge con naturalidad y la expresividad es admirable —no en vano Hillebrand se declara admiradora de Lucia Popp— tanto en las páginas mozartianas como en la preciosa antología straussiana que formaron Ständchen, Wiegenlied, Das Rosenband y Morgen como un maravilloso bouquet. Precisamente en Morgen se alcanzaría el primero de los dos grandísimos momentos de la noche, de esos que suspenden tiempo y espacio."
("Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand, fast dreißig Jahre alt und mit einer Karriere, die einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hat – Semperoper, Opéra Bastille, Bayerische Staatsoper, Bregenzer Festspiele –, ließ das Publikum von den ersten beiden Arien aus dem Die ausgewählten Werke sind jene von Aspasia „Al destin, che la minaccia“ und „Grazie a numi parti“. In schwerer Qual. Die Stimme durchläuft mühelos das gesamte Spektrum, die Koloraturen treten natürlich hervor und die Ausdruckskraft ist bewundernswert - nicht umsonst bezeichnet sich Hillebrand als Bewunderin von Lucia Popp - sowohl in den Mozart-Seiten als auch in der wertvollen Strauss-Anthologie, die Ständchen, Wiegenlied, Das Rosenband bildete. und Morgen als wunderschöner Blumenstrauß. Genau in „Morgen“ kam es zum ersten der beiden großen Momente der Nacht, die Zeit und Raum aufheben.")
"Y ahí en Mahler —curiosamente un compositor al que Strauss admiraba pero no entendía— estuvo el segundo de los momentos inolvidables del viernes, en el Sehr Behaglich que cierra la sinfonía, con soprano, director y orquesta describiendo ese cielo que imaginaban los pobres muertos de hambre de la Guerra de los Treinta Años y más allá y que se nos legó en la poesía popular de Des Knaben Wunderhorn. Maravillosamente cantado, maravillosamente acompañado, emocionante de verdad, tanto que quizá el atentísimo público batió su propio récord de silencio antes de que sonara el primer aplauso que daría entrada a un éxito rotundo que se intuyó desde el primer compás de la obra, pues la versión fue de muchos quilates."
("Und hier bei Mahler – seltsamerweise ein Komponist, den Strauss bewunderte, aber nicht verstand – war der zweite der unvergesslichen Momente des Freitags, in dem „Sehr Behaglich“, das die Symphonie abschließt, mit Sopran, Dirigent und Orchester, die jenen Himmel beschreiben, in den die armen Hungertoten des Dreißigjährigen Krieges und darüber hinaus, die uns in der volkstümlichen Poesie Des Knaben Wunderhorn hinterlassen wurde. Wunderbar gesungen, wunderbar begleitet, wirklich bewegend, so sehr, dass das äußerst aufmerksame Publikum vielleicht seinen eigenen Rekord an Stille brach, bevor der erste Applaus ertönte, der einen durchschlagenden Erfolg einläuten würde, der vom ersten Takt des Werkes an spürbar war, denn die Version hatte viele Karat.")
"Hillebrand deslumbró desde sus primeras frases en las arias de Mitridate, re di Ponto que interpretó: "Al destin, che la minaccia" y "Nel grave tormento". Piezas que exigen a la cantante una agilidad vocal excepcional y una capacidad para la coloratura que nos hace imaginar la destreza vocal de Antonia Bernasconi, cantante para la que Mozart creó el rol. La pureza de tono y la emisión natural y musical, carente del más mínimo vibrato, son las señas de identidad de Hillebrand."
("Hillebrand dazzled from her very first lines in the arias from Mitridate, re di Ponto that she sang: "Al destin, che la minaccia" and "Nel grave tormento." These pieces demand exceptional vocal agility and a capacity for coloratura that evokes the vocal prowess of Antonia Bernasconi, the singer for whom Mozart created the role. The purity of tone and the natural, musical delivery, devoid of the slightest vibrato, are Hillebrand's hallmarks.")
"El segmento dedicado a Richard Strauss permitió a Hillebrand explorar aún más la expresividad de su instrumento vocal con cuatro Liederreferenciales, predilectos de su autor: Ständchen, Wiegenlied, Rosenband y Morgen. Cada pieza reflejó diferentes facetas de la capacidad interpretativa de Hillebrand, desde la intimidad de Wiegenlied hasta la exuberancia de Rosenband. En Morgen, acompañada por los solos inefables del concertino Spadano —también lúcido protagonista en Mahler. En todo momento Hillebrand exhibió un dominio del fraseo y una lucidez interpretativa que, junto una orquesta nuevamente en completa sintonía, dieron vida a un diálogo musical de rara belleza y compenetración."
("The segment dedicated to Richard Strauss allowed Hillebrand to further explore the expressiveness of her voice with four of the composer's favorite Lieder: Ständchen, Wiegenlied, Rosenband, and Morgen. Each piece reflected different facets of Hillebrand's interpretive ability, from the intimacy of Wiegenlied to the exuberance of Rosenband. In Morgen, she was accompanied by the ineffable solos of concertmaster Spadano—also a brilliant performer in Mahler. Throughout, Hillebrand displayed a mastery of phrasing and interpretive clarity that, together with an orchestra once again in perfect harmony, gave life to a musical dialogue of rare beauty and interplay.")
"Un solemne Abgesang y un tutti final lo suficientemente explosivo, se disolvieron paulatinamente en el "Das himmlische Leben". Hillebrand una vez más capturó el protagonismo con una interpretación que trascendió lo terrenal para llevarnos a lo sublime. Su voz, etérea, fluida, libre de vibrato, iluminó toda la obra y trascendió en la estrofa final. Incluso el siempre problemático glissando en dazu lacht fue recreado con imaginación y gusto exquisito. Una voz auténticamente celestial para un viaje al particular elíseo mahleriano."
("A solemn Abgesang and a sufficiently explosive final tutti gradually dissolved into "Das himmlische Leben." Hillebrand once again captured the spotlight with a performance that transcended the earthly to transport us to the sublime. His ethereal, fluid voice, free of vibrato, illuminated the entire work and reached its peak in the final stanza. Even the always challenging glissando in dazu lacht was recreated with imagination and exquisite taste. A truly celestial voice for a journey to Mahlerian's own particular Elysium.")
"On ne perd pas au change avec le remplacement de Christina Landshamer, qui ne nous avait guère convaincu à Salzbourg, par Nikola Hillebrand, en dernière minute, mais avec grand profit : la fraîcheur et la juvénilité de sa voix ne perdent rien même dans les moments les plus dramatiques, si bien qu'elle s'intègre parfaitement dans la perspective de Blomstedt."
"Hillebrand ultimately produced a soaring consolation that “the night has passed,” ushering a joyous choral call to “put on the armor of light” and a wondrous acapella rendition of the Lutheran hymn “Nun danke alle Gott.” By contrast to the somewhat gloomy dénouement of Stravinsky’s Psalms, Mendelssohn’s setting of Psalm 150 produced a sense of genuine joy among all performers, awarded with a satisfied standing ovation by the Munich audience."
"Überragend sang und spielte auch Nikola Hillebrand als Susanna. Berückend schön gestaltete sie u.a. die Rosenarie im vierten Akt, das Duett mit der Gräfin im dritten und die urkomischen Szenen im ersten und zweiten Akt. Es ist dies die umfangreichste Rolle der Oper und Nikola Hillebrand meisterte das alles mit einer sensationellen Selbstverständlichkeit, einer perfekten Ausdifferenzierung der Stimmungen und mit einer natürlichen, einnehmenden Darstellungskunst."
"Die Sopranistin Nikola Hillebrand, die bis vor kurzem zum Ensemble der Semperoper Dresden gehörte, ist eine Identifikationsfigur, die man einfach ins Herz schließen muss. Wie sie ihre Intrige gegen Almaviva mit einer Mischung aus Charme und Raffinesse durchzieht, ist großartig. Und stimmlich passt ihr leichter Koloratursopran perfekt für die Rolle."
"As many a tall Susanna, Nikola Hillebrand has a rather Contessa-ish voice in its fleece-like tonal quality and solid middle register. Although her soprano does not seem forceful or incisive, it is surprisingly hearable in ensembles. To be honest, I have never heard Susanna so clearly in the finale of act 2 as this evening. I mean, you could hear every note. Also, after a long diet of silvery Susannas, it is refreshing to find a rounder and smoother sound in Deh vieni, non tardar, which Ms. Hillebrand sang truly in the grand manner, lovely legato, rich low notes, shimmering pianissimo. It was lovely through and through."
"Man kann guten Gewissens von einer Referenz-Aufführung von Mozarts meisterhafter Opera Buffa berichten. [...]
Es gilt nun also der neue Interpret der Hauptpartien Dank und uneingeschränktes Lob auszusprechen, gerechterweise einfach in der Reihe der Besetzungsliste, da sie allesamt mit wunderbaren und herausragenden darstellerischen und gesanglichen Leistungen begeisterten. [...]
Überragend sang und spielte Nikola Hillebrand als Susanna. Berückend schön gestaltete sie u.a. die Rosenarie im vierten Akt, das Duett mit der Gräfin im dritten und die urkomischen Szenen im ersten und zweiten Akt. Es ist dies die umfangreichste Rolle der Oper und Nikola Hillebrand meisterte das alles mit einer sensationellen Selbstverständlichkeit, einer perfekten Ausdifferenzierung der Stimmungen und mit einer natürlichen, einnehmenden Darstellungskunst."
"À ses côtés nous découvrons la merveilleuse Pamina de la belle Nikola Hillebrand, soprano allemande qui réalise des débuts ovationnés à l’opéra Bastille. Silhouette gracieuse et présence charismatique qui justifie le coup de foudre du Prince, Nikola Hillebrand déploie un chant puissant d’une pureté angélique, aux modulations parfaites, et valorise le rôle loin d’une vision « oie blanche » que son costume pourrait favoriser, elle fait de son personnage une jeune fille énergique, décidée, courageuse et obstinée dans son cheminement semé d’embûches vers le bonheur."
"En ese punto, luciendo sus habilidades canoras, que mantiene frescas, la gran Diana Damrau, siembra el pentagrama de coloraturas y agilidades. Las mismas virtudes con que -¡oh sorpresa!, deleitó al público la soprano Nikola Hillebrannd que, por tesitura y actitud, y como muniquesa, apuntaría a heredera natural de Damrau."
("Hier stellt die großartige Diana Damrau ihre Gesangsfähigkeiten zur Schau, die sie frisch hält, und spickt die Partitur mit Koloraturen und Agilität. Das Publikum war von ebendiesen Tugenden bei Nikola Hillebrand entzückt, die in ihrem Stil -und als gebürtige Münchnerin- Damraus natürliche Nachfolgerin zu sein scheint.")
"Dazwischen brillierte Nikola Hillebrand mit Liedern von Franz Schubert, wobei sie ihren kraftvollen Sopran von den „Trockenen Blumen“ über „Seligkeit“ bis zur „Mondnacht“ immer expressiver entfaltete und bei den Kraler-Schett-Bearbeitungen von Richard Strauss’ „Morgen“, noch mehr bei Paul Abrahams Operettenhit „Toujours l’amour“, begleitet vom „Musicbanda Franui“ mit betörendem Stimmvolumen und dem verführerischen Charme der 1920er Jahre auftrumpfte."
"Fein, kostbar, elegant sind ihre strömenden Legati. Schlank erhebt sich ihre angenehm timbrierte Stimme in lupenreiner Brillanz in die "tönende Luft", strahlt empor und hinterlässt ein irisierendes Klanggefühl, das anfasst, ja das sehr berührt. Ihre Warmherzigkeit sprüht aus jeder tonalen Pore, ihr Lächeln überträgt sich auf jeden vokalen Ausdruck. Emotionale Tiefe steckt in der koloraturschönen Stimme, der man sich absolut nicht entziehen kann."
"Concerto accattivante con un soprano di talento, Nikola Hillebrand, che ha già da tempo girato la boa dell’artista di punta per la sua generazione. Lo dimostra il fraseggio, la resa dei temi, dei motivi, delle successioni, la precisione e la resa dei colori, anche quando restituiscono veri e propri presentimenti o sono intrisi di malinconia, cui fa contraltare il pianista Julius Drake, pianist."
"She (Hillebrand) is the complete package, a lovely well-focused sound allied to charming presence and the ability to penetrate right to the heart of a song within a few bars, helped by a wide range of facial expressions."
"This was a highly auspicious debut, which must surely lead to many invitations to return to this country"
"One soprano, the other mezzo-soprano; both young, beautiful, talented and [...] with a lot of good taste!"
Operafashion Blog
"Warm, weich und in schlanker, tragender, eindrücklicher Verständigkeit kommentierten sie (Pgymalion Chor) mit Engelszungen das „Ihr habt nun Traurigkeit“ Nikola Hillebrands, die selbst mit solistischem Vibrato der lyrisch-goldigste, in Höhe und Timbre stimmungsgläubige wie akkurat passende Engel unter ihnen war."
"Insbesondere die Sopranstimmen der beiden Hauptfiguren (die Gastsängerinnen Nikola Hillebrand als Zdenka respektive Barbara Senator als Arabella) ragen neben der sinnlich-schwelgerischen Orchestrierung des Beethoven Orchesters heraus. Höhensicher und souverän glänzen Hillebrand und Senator unter anderem bei ihrem Duett im ersten Akt mit federnder Leichtigkeit und leisen Zwischentönen."
"Nikola Hillebrand verkörpert diese Figur, die von ihren Eltern in Männerkleidung gesteckt wird, weil man nicht zwei Mädchen „standeswürdig ausführen“ könne, perfekt. Sie spielt die von den Dienstmädchen angehimmelte männliche wie auch die weibliche Seite der Zdenka gleichermaßen überzeugend und gefällt in dieser Rolle auch gesanglich. Ihr jugendlicher Sopran strahlt regelrecht."
"Bei ihr war Sophie nicht nur ein charakterloses Dummchen, sondern eine heranwachsende, selbstbewusste Frau, im Kampf gegen die eigene Ohnmacht in einer männerdominierten Welt und gegen ihren strengen, bevormundenden Vater. Bei Nikola Hillebrands klarer Stimme und ihrer deutlichen, sehr text-ironisierenden Aussprache ließ sich schon jetzt erahnen, dass auch sie in wenigen Jahren eine herausragende Marschallin verkörpern kann [...]"
"Mit Abstand am besten gefiel Nikola Hillebrand als Blonde. Mit leicht geführtem und weich getöntem Sopran wiederholte die in Mannheim engagierte Sängerin ihren Erfolg von Glyndebourne; dazu gesellte sich eine attraktive Erscheinung mit der Bühnenpräsenz einer verführerischen, emanzipierten jungen Dame."









































































































