
© Ntaionaltheater Mannheim / Christian Kleiner 2018
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»Die Krönung der Poppea« von Claudio Monteverdi
1607 schreibt Monteverdi in Mantua seine erste Oper und setzt damit Maßstäbe, die bis heute gelten. Dennoch verlässt er 1613 den herzoglichen Hof und wird Kapellmeister des Markusdoms in Venedig. Über dreißig Jahre schreibt er keine Opern mehr, obwohl die Oper als öffentliches Spektakel in Venedig blüht wie nirgends sonst.
In seinen letzten Lebensjahren packt Monteverdi dann doch noch der Schaffensrausch. In schneller Folge entstehen die »Heimkehr des Odysseus« (1640), die heute verlorene »Hochzeit des Aeneas« (1641) und die »Krönung der Poppea« (1643). Zum allerersten Mal wird hier eine Episode aus der Geschichte zum Gegenstand einer Oper. Gegen den Willen seines Lehrers Seneca heiratet Kaiser Nero die schöne Kurtisane Poppea. Das traurige Ende: Der Philosoph geht in den Selbstmord, Neros Frau Ottavia in die Verbannung. Doch Monteverdi findet für alle Figuren den richtigen Ton. Die Leidenschaft der Liebenden geht einem ebenso nahe wie die Trauer der Verstoßenen und die lustigen Dienerfiguren bringen einen immer wieder zum befreienden Lachen.
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MUSIKALISCHE LEITUNG Jörg Halubek
INSZENIERUNG Lorenzo Fioroni
BÜHNE Paul Zoller
KOSTÜME Sabine Blickenstorfer
LICHT Franck Evin
DRAMATURGIE Cordula Demattio
CHOR Dani Juris
POPPEA Nikola Hillebrand
NERONE Magnus Staveland
SENECA Bartosz Urbanowicz
OTTAVIA Marie-Belle Sandis
FORTUNA, DAMIGELLA Maria Markina
ARNALTA Uwe Eikötter
LA FORTUNA Maria Markina
LA VIRTÙ, PALLADE Laura Verena Incko
LA NUTRICE DI OTTAVIA Julia Faylenbogen
LUCANO Pascal Herington
LIBERTO, PRIMO SOLDATO Raphael Wittmer
IL VALLETTA, SECONDO SOLDATO Christopher Diffey
Littore, Mercurio Valentin Anikin
Opernchor des NTM
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