Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand wuchs bei München auf. Schon früh wurde ihr musikalisches und künstlerisches Talent sichtbar und spürbar. Ballett, Querflöte, Chorgesang und Musizieren im Schulorchester prägten ihre musikalische Kindheit.
Staatsoper Berlin, Berlin Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg
MUSIKALISCHE LEITUNG Christian Thielemann
SOPRAN Nikola Hillebrand
Staatsopernchor Berlin
Staatskapelle Berlin
LEITUNG FRAUNKIRCHENKANTOR Matthias Grünert
ⓒ Jörg Simanowski
"Nach dem lichten paradiesischen chorischen Ruhepol „Wohl denen, die in deinem Hause wohnen. Die loben dich immerdar!“ berührt Nikola Hillebrand mit ihrem instrumental präzisen und wundervoll lyrisch blühenden Sopran ungemein. Ihr „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ bildet an diesem Abend den ergreifenden Höhepunkt der Trostesbotschaft."
"Die zweite Arie mit Chor, der fünfte Satz, gehörte zu den Höhepunkten der Aufführung. Nikola Hillebrand ließ ihre Partie „Ihr habt nun Traurigkeit“ mit seliger Stimme vom Himmel erstrahlen. Berührend schön war nicht allein, wie sie am Ende dreimal das Wort „wiedersehen“ entschweben ließ, sondern auch, wie der Chor ihrer Botschaft einen fast nur gehauchtem Gesang entgegensetzte: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Wer dies so gehört hat, wird es nie vergessen."
"Die Sopranistin Nikola Hillebrand zählt für mich neben Elsa Dreisig zu den besten Solistinnen, die ich in Thielemann-Aufführungen des Requiems erleben durfte. Bei ihr kommt schlichtweg alles zusammen, was es für diese lyrische Einlage bedarf: eine kristalline, glockenhelle Stimme, ein weiter Atem, schwebendleichte Spitzentöne, zudem versteht sie es, Linien im wohlfeilen Legato zu singen und durchlebt die besungene Traurigkeit in ihrem beseelten Gesang nicht weniger als die heraufbeschworene Freude."




































